vom 06.05.2010 um 11:56 Uhr

Der Dreißigjährige Krieg in Kürze und Würze

dreißig jahre ging der krieg,
der zwist von kathol und protestant.
er trug sich zu auf feld und land,
fraglich blieb: wer trug den sieg?

spannend war's gerade nicht.
heil'ges römisches reich, ja, das
der deutschen nation. wer, was?
nachfahren von karl dem wicht.

sie kämpften um die dynastie
um kirche, staat und monarchie
verlierer war die zivili-
sation, nicht dabei demokratie

erst war da böhmen und die pfalz,
die niedersachsen und die dänen,
es floßen schwedische tränen,
dem franzmann ging es an den hals

in hamburg gab's Prälimina-
rien und sechzehnhundertein
und vierzig gab es wein
in äußerst großen volumina

warum? der krieg der war
vorbei. westfälisch sollt
der frieden sein. es grollt
kein kathol dem protestar.

(verfasst von S. und T. in der inspirierenden Muße einer Geschichtsstunde bei Herrn K. Das Gedicht hat weder historischen, noch sprachlichen oder inhaltlichen Anspruch auf Richtigkeit und Qualität.)

    1. rebekka - 14.05.2010, 21:28 Uhr:
      wie wunderwunderschön!! :D
      soll dem einzig groß geschriebenen wort besondere bedeutung zugemessen werden?
    2. Administrator - 14.05.2010, 22:44 Uhr:
      Mir ist auch schon aufgefallen, dass da nur ein Wort groß geschrieben ist. Und fast wie im Sinne der Aleatorik dachte ich: auch wenn es nicht beabsichtigt war; es soll eben jeder seinen eigenen Sinn darin sehen. Tatsächlich hat es schon einen bestimmten Grund, warum es groß geschrieben ist, aber den darf ich ja jetzt an dieser Stelle nicht verraten, weil ich dann sofort den ganzen Interpretationsspielraum wegnehmen würde xD


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