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Schlagwort "Exzess"

Torso Hauslaundsch im Sternenclub

Fulda hat - was Clubs angeht - nichts Ernsthaftes zu bieten. Im Zentrum von Fulda streiten sich Funpark, Starclub, Museumsclub und ähnliche Ortschaften um die Vorherrschaft. Auf das Angebot im Landkreis Fulda muss man gar nicht erst eingehen: Da reiht sich eine Dorfdisco neben die andere.
Man bekommt den Eindruck, in Fulda sei Schlager und billige House-, Techno- und Hiphop-Musik genau das, was die hiesigen Discobesucher wollen. Das Niveau steigt nicht bemerkenswert, wenn man von der nächstbesten Dorfkirmes etwa in den Funpark geht.

Was ich tatsächlich vermisse, ist ein Club, in dem wirklich gute Musik aufgelegt wird - wo ein DJ auflegt, der mehr draufhat, als einfach nur die aktuellen Charts von Hiphop über Pop und Schlager bis Techno herunterzuspielen. Der einzige Club, von dem man munkelt, er habe ab und an mal einen schönen Abend, an dem man merkt, das noch nicht ganz Fulda seine Party-Seele an den Pop-Teufel verkauft hat, ist der Starclub [1].
Nachdem ich ja jetzt vor einiger Zeit endlich die Volljährigkeit erreicht hatte, konnte ich gestern Abend diesem Örtchen mal einen Besuch abstatten. Der auflegende DJ schien wirklich einen Namen in der House-Szene zu haben und als "Member" auf der Club-Homepage bekam ich sogar noch ein paar Euro Vergünstigung beim Eintritt bis 23 Uhr.

Als wir uns um Punkt 23 Uhr unseren Stempel abgeholt hatten, mussten wir feststellen, dass um die Uhrzeit noch tote Hose herrschte, was im Prinzip auch nicht anders zu erwarten war.
Also machten wir uns auf in die Stadt und suchten uns eine Übergangsbeschäftigung. Um halb zwei ging es zurück in den Starclub, der sich inzwischen offensichtlich sehr gut gefüllt hatte.
Jetzt startete die Party durch und die Musik war sogar wirklich bisweilen richtig gut. Nur eine Sache störte das gute Ambiente: Bis ich um kurz nach drei die Veranstaltung verließ, wollte kein Schwung in das Publikum kommen. Kurz: Die Fuldaer zeigten ihre mangelnde Erfahrung mit stilvollen Partys. Das ist sehr schade, aber was soll man von dieser katholischen Hochburg schon erwarten?!
Mein Fazit: Vielleicht gewähre ich dem Starclub nochmal die Ehre, wenn mal wieder eine vielversprechende Veranstaltung ansteht. Immerhin hat er gegenüber allen Clubs etwa in Frankfurt einen eindeutigen Standortvorteil für mich...


[1] s-club-fulda.de

    29.11.2008 15:09 - Tags: Exzess

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    Jetzt heißt's: "11c Ade"

    Alles hat ein Ende. Nachdem sich letztes Jahr meine alte Klasse 10e aufgrund von zahlreichen Abgängern verflüchtigt hatte, musste der klägliche Rest in den übrigen Klassen der Jahrgangsstufe Zuflucht finden. Zu Beginn dieses Schuljahr galt es also für einige Mitschüler und mich, sich in eine neue Klassengemeinschaft (11c) einzugliedern. Doch ohne Vorbehalt behaupte ich mal, dass das mehr als wunderbar geklappt hat und wir uns alle recht erfolgreich angefreundet haben.
    Kaum ist diese Erkenntnis gewonnen, da ist allerdings auch schon wieder Schluss mit 11c und ab dem nächsten Schuljahr dürfen wir uns über ein durch das Kurssystem verursachtes Chaos freuen. Die so frisch zusammengekommene 11c sieht sich vor den Sommerferien also zum letzten Mal in dieser Konstellation und dessen anlässlich gab es gestern abend eine schöne Abschlussparty.

    Ort der Veranstaltung war eine Waldlichtung abseits von Niesig im Nahehrholungsgebiet Gerlos. Eine Einladung betraff zwar jeden Mitschüler, einzelne Individuen konnten dem Event jedoch aus verschiedenen Gründen nicht beiwohnen. Ich ersparte mir die Spätphase der Party, indem ich eine halbe Stunde nach Mitternacht das Feld räumte. Meine Eindrücke sind also auf die paar Stunden davor beschränkt - was sich danach zutrug, bekam ich erst heute mündlich und in Bruchstücken überliefert.
    Obwohl wir also nicht vollzählig waren, obwohl ich nicht die ganze Nacht mitgefiebert habe, obwohl das Fußballspiel zu übertriebener Verwirrung einzelner beitrug und obwohl ein Großteil der Stimmung sicherlich Produkt des erhöhten Alkoholkonsums war, behaupte ich, dass unsere Klasse 11c an diesem Abend ihre brüderliche Gemeinschaft und zugleich ihre geballte Energie mit ausgelassener Freude unter Beweis gestellt hat.

    Abgesehen von einem tragischen Opfer des Schulnoten-Systems und einer Überläuferin nach Frankreich werden wir uns alle sicherlich nächstes Jahr in den Kursen immer wieder über den Weg laufen. Den gestrigen Opfern des erhöhten Alkoholkonsums wünsche ich eine sich gesund regenerierende Magensäure und der Gesamtheit aller Mitschüler wünsche ich sonnige Sommerferien - auf dass dies nicht die letzte Party in diesem Sommer gewesen ist!

    Bilder von der Abschlussparty gibt es übrigens auf der Homepage des fleißigen Fotografen Marius [1].

    [1] mariushp.ma.ohost.de/bilder.htm

      18.06.2008 16:40 - Tags: Exzess Schule

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      KUZ Kreuz Oberstufenparty

      Was war das denn? - Das ist wirklich das einzige, was mir über den letzten Abend zu sagen übrig bleibt. Ich erinnere mich noch an die Zeiten, als mir ein Freund immer erzählt hat, dass im Kreuz häufig gute Musik gespielt wird: Metall, Rock, Alternative - all die schönen Erzeugnisse moderner Zeiten. Damals hat auch noch niemand nach einem Erziehungsbeauftragten gefragt...

      Gestern abend jedenfalls wusste sich eben jenes Kreuz für den stattlichen Preis von fünf Euro von seiner schlechtesten Seite zu präsentieren: Türsteher, die jedem den Eintritt verwehrten, der auch nur so aussah, als hätte er "undeutsche" Wurzeln; Musik und Besucher, die einen unweigerlich an das "tolle" Ambiente des Funparks erinnerten; ein Verbot, unter welchen Umständen auch immer vor 0 Uhr das Kreuz zu verlassen und wieder zu betreten; und zuletzt natürlich die Einschränkung für Minderjährige, nur in Begleitung eines formularisch ausgewiesenen Erziehungsbeauftragten die Lokalität zu betreten, wobei betont werden muss, dass hier keineswegs kontrolliert wurde, ob der Erziehungsbeauftragte auch tatsächlich genau so lange im Kreuz blieb wie sein Schützling und ähnliches.

      Veranstalter oder Initiator - ich weiß es nicht genau - war Fuldas übrigens überflüssiges soziales Netzwerk "who is hot", die hier mal wieder zeigten, von welcher minderen Qualität ihre Partys sind und auf welchen Typ Besucher sie offensichtlich keinen Wert legen: mich (und natürlich Ausländer).

        22.05.2008 12:25 - Tags: Meinungen Exzess

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        Jamsession in der Jugendkulturfabrik

        "Jam", engl.: Marmelade, Konfitüre. Wenn der Verkehr wie zähflüssige Marmelade nicht mehr recht in die Gänge kommt, dann ist das ein "traffic jam" (Verkehrsstau). Auch wenn die Kugel wie unter Einfluss von klebriger Marmelade im Lauf stecken bleibt, dann nennt man das "jam" (Ladehemmungen). Und so süß und exzellent wie Marmelade sind die Klänge, die beim "jam" entstehen ("to ~" - improvisieren). [1]
        Aus dieser letzten Bedeutung entstand der Begriff Jamsession, der laut Wikipedia das "zwanglose Zusammenspiel von Jazz-, Blues-, Hip-Hop- oder Rock-Musikern, die nicht üblicherweise in einer Band zusammenspielen", bezeichnet.
        Alle paar Wochen ist in der Jugendkulturfabrik "Offene Bühne für Musiker aller Genres" und unter dem genannten Stichwort "Jamsession" versammeln sich hier Fuldas Newcomer. Am gestrigen Freitag abend war mal wieder ein solcher Termin und es fehlte durchaus nicht an spiellustigen Musikern.

        Ich war anwesend, als bewundernder Zuhörer jedoch nur. Wie es auch ihr gutes Recht war und wie es nicht anders zu erwarten war, spielten nicht gerade nur die besten. Ganz ohne Zweifel bleibt allerdings zu erwähnen, dass gewiss die ein oder andere mehr oder weniger spontane Formation gut zu überzeugen wusste. Ein auffallend talentierter Sänger, ein leidenschaftlicher Saxophonist und nicht zuletzt ein durchweg überragender Gitarrist sind hier vornehmlich zu nennen.
        Ein netter Abend war es bestimmt, noch verschönert hätte ihn ein etwas zurückhaltenderer Tontechniker. Ich war etwas enttäuscht, dass es so früh ein Ende fand. Als man um 12 Uhr die Bühne abbaute, war allerdings tatsächlich schon der Großteil der anfangs Anwesenden verschwunden.

        [1] etymonline.com/index.php?term=jam

          Vernissage im Kutscherhaus und Bandabend im Kreuz

          Mein Start ins Wochenende am gestrigen Freitag verlief mehr als abwechslungsreich. Nach den üblichen zwei Stunden Schwimmtraining machte ich mich auf den Weg zum Kutscherhaus in der Gutenbergstraße in Fulda. Hier fand die Vernissage einer Galerie statt, in der einige Klassen der Steinschule unter dem - wie sich herausstellte nicht ganz ideal gewählten - Motto "ei-lights" ihre im Zuge des Kunstunterrichts angefertigten Kunstwerke präsentierten. Ab halb elf verbrachte ich den Rest des Abends im Kulturzentrum Kreuz. Dort bildeten die Auftritte einiger kleinerer fuldaerer Bands den diesjährigen Bandabend der Rabanus-Maurus-Schule.

          Die Vernissage im Kutscherhaus war sehr interessant. Die Räumlichkeiten bieten auf jeden Fall ein angemessenes Ambiente und unter den ausgestellten Kunstwerken fanden sich durchaus für Hobby- bzw. Schüler-Künstler sehr gelungene Exemplare. So fand sich für eins der besonders gelungenen Gemälde sogar ein stolzer Käufer. Ein anderer, der von demselben Gemälde ebenfalls angetan war, bestellte sich gar eine spezielle Sonderanfertigung bei der jungen Künstlerin. Die veranstaltenden Schüler hatten ordentlich Einladungen verteilt und so fanden sich zur Vernissage zahlreiche Besucher ein. Die kurze Ansprache bekam ich zum Großteil nicht mit - bin mir allerdings nicht sicher, ob ich damit etwas verpasst habe, wenn man bedenkt, wie Ansprachen eben so zu sein pflegen.
          Die Ausstellung bleibt noch bis zum 27.04 für jedermann geöffnet (Mo-Fr 15-18 Uhr / Sa+So 11-17 Uhr). Eine Finissage wird es wohl nicht geben, aber ein Blick ins Kutscherhaus in der Gutenbergstraße 4 in Fulda lohnt sich natürlich trotzdem.

          Der folgende Bandabend im Kreuz gestaltete sich ebenfalls unterhaltsam. Die ersten drei Bands hatte ich durch meine verspätete Ankunft verpasst - über diese vernahm ich von anderen Besuchern jedoch ohnehin keine begeisterten Erzählungen. Als ich eintrat, spielte gerade die Band Best Before und der Raum war mehr als gut gefüllt. Unter den Zuschauern traf ich überall auf Bekannte.
          An Best Before schloss sich die Band Mind Effect an, die ein Liebling des Publikums zu sein schien. Sie machte aber auch tatsächlich genauso wie die vorhergehende Gruppe ganz passable Musik.
          Nach dem Auftritt von Mind Effect leerte sich das Kreuz erheblich und den Auftritt von The Flatony [1] bewunderten nur noch wenige, zudem noch müde Gesichter. Zwar bin ich dadurch voreingenommen, dass ich den Bassisten von The Flatony recht gut kenne. Ich will aber meinen, dass man diese Band als die durchweg beste der drei von mir genannten bezeichnen kann.
          Als der Uhrzeiger schon geradewegs Richtung 2 wanderte und The Flatony geendet hatte, machte ich mich auf den Heimweg. Zusammenfassend behaupte ich, der Teil des Bandabends, den ich mitbekommen habe, war sehr nett - nur die Akkustik/Soundtechnik hätte wohl etwas besser geregelt sein können. (Genau feststellen konnte ich den Makel nicht, doch es schien mir auf jeden Fall etwas zu laut.)

          [1] myspace.com/theflatony

            19.04.2008 14:34 - Tags: Exzess

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