Heavy Metal macht invalide

Sind wir nicht alle ein bisschen behindert? Ein 42-jähriger Schwede jedenfalls konnte ein Gericht seines Heimatlandes davon überzeugen, dass ihm seine Heavy-Metal-Begeisterung eine Behinderung ist und er somit finanzielle Unterstützung benötigt.[1]

Schon mehrfach wurde der arme Mann von seinen bisherigen Arbeitgebern gefeuert, weil er seine Jobs wegen Konzerten auch mal vernachlässigen musste - vollkommen verständlich bei 300 Konzerten im Jahr.

Ein psychologisches Gutachten jedenfalls sicherte ihm jetzt eine staatliche finanzielle Unterstützung und einen Job als Tellerwäscher. Der neue Arbeitgeber gibt ihm endlich die Freiheiten, die er immer brauchte: Heavy-Metal-Musik am Arbeitsplatz, Heavy-Metal-Kleidung am Arbeitsplatz und natürlich extrem variable Arbeitszeiten um möglichst kein Konzert zu verpassen!

Eine geradezu märchenhafte Geschichte! Ich hätte nichts dagegen, wenn ich ähnliche Privilegien in Bezug auf meine schulische Ausbildung bekommen könnte. Dafür wäre ich sogar bereit, meinen Lebensstil zu dem eines Heavy-Metalers zu wandeln.

  1. laut.de/vorlaut/new...10/09/16796/index.htm
10. Oktober 2007 - Tags: Kurioses