tovotu

12. Oktober 2007
Vorstellung: Ministry, Meister des Industrials

Es ist mehr als 26 Jahre her, dass Al Jourgensen 1981 ein Synthie-Pop-Projekt mit Namen Ministry ins Leben rief. Die erste Scheibe hieß "With Sympathy" und beinhaltete die Klänge damals moderner "New Wave"-Musik. Schon bald erkannten die Musiker ihre Bestimmung in harten Industrial-Sounds. Und in diesem Gebiet stellten sie sich wahrlich schon bald als Meister heraus. Mit Titeln wie "Psalm 69" und "No W" schrieben sie Musikgeschichte.

Aus einem riesigen Netzwerk von Musikern bestehend, was zu unzähligen Besetzungswechseln führte, und stets mit politischem Nachgeschmack heizt Ministry bis heute der ganzen Welt ein. Häufiges Ziel ihrer Lieder war Bush Senior und später der allen bekannte, inzwischen weithin ungeliebte amerikanische Präsident George W. Bush. Seit 2006 bekommt Ministry Unterstützung vom bekannten Slipknot-Drummer Joey Jordison. Die letzten beiden Alben "Rio Grande Blood" und das vor einem Monat erschienene "The Last Sucker" übten konkret harsche Kritik an Amerikas Kriegspolitik und setzten gleichzeitig unvergleichliche Meilensteine des "Industrial Metals".

Viele Jahre nahm Ministry auch an dem bekannten Metal-Festival "Wacken" teil. Ihre Lieder schmückten die Soundtracks von Filmen und Computerspielen wie "Need For Speed", "Tony Hawk's Underground" oder "Vampire: Blood Lines". Mit "The Last Suckers" soll laut Jourgensen dann aber leider der letzte Ministry-Titel in den Läden erschienen sein. Das Ende einer Legende?

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