tovotu

24. November 2010
Warum eigentlich Offenheit, warum Privatsphäre und Datenschutz?

Ein bisschen nerven sie ja schon: diese ständigen Aufschreie, wenn es sich mal wieder herausstellt, dass Facebook Benutzerdaten verkauft hat oder dass SchülerVZ ein Datenleck hatte.

Und im Moment ist's ganz schlimm: Facebooks Dienst "Messages" will die klassischen Emails ersetzen.[1] Oha. Facebook hat verboten, auf den eigenen Seiten über "Lamebook", ein satirisches Blog über das große Social Network, zu kommunizieren [2]. Oho. Facebook will das Wort "Face" als eingetragene Marke in der Telekommunikation schützen [3]. Ahja. Und derweil blitzen am Horizont geradezu messianistische Facebook-Kontrahenten wie "diaspora" auf. Juhu.

Aber was steckt eigentlich dahinter? Es ist doch ganz nett bei Facebook, bis jetzt hat es noch keinem weh getan. Man hat doch schließlich nichts zu verheimlichen. Und wen wundert's, dass Facebook nicht auf der eigenen Webseite von "Lamebook" veräppelt werden will?

Und dann ist da noch dieses Lied vom angebissenen Apfel. Kaum bringt das Unternehmen für Unterhaltungselektronik aus Kalifornien ein neues Produkt auf den Markt und Steve Jobs Jünger beginnen das Loblied zu singen, da kommen diese miesepetrigen Kritiker: Was soll man mit einem vier mal vier Zentimeter großen Multi-Touchscreen, wenn da überhaupt nicht zwei Finger gleichzeitig draufpassen? Warum braucht so ein kleines Display Farbe, soll man darauf Bilder oder gar Filme angucken?
So viel nur zum neuen iPod nano (6. Generation). Aber was sollen diese Fragen? Er sieht unglaublich schick aus, es gibt keinen anderen Multimedia-Player, der so fortschrittliche Technologie auf so kleinem Raum vereint. Ist es nicht vielleicht sogar angemessen, dass man dafür 150 Euro hinblättern muss, auch wenn man für diesen Preis inzwischen ein 5-Zoll-Android-Internet-Tablet bekommt?

Mein Blog bietet zu solchen Dingen keine pauschalen Antworten. Daher gebe ich an dieser Stelle meinen Lesern Gelegenheit, sich selbst eine Meinung zu diesen Fragen zu bilden. Mehrere Artikel, in denen ich die gängigen Meinungsbilder kritisch analysieren, zusammenfassen, ergänzen und natürlich auch um meine eigene Meinung ergänzen werde, sollen in nächster Zeit folgen.

  1. faz.net/s/Rub475F68...Ecommon~Scontent.html
  2. golem.de/1011/79658.html
  3. golem.de/1011/79651.html

Kommentare

Moritz 25. November 2010

mein 1.Kommentar sollte deutlich machen, dass der Vergleich zw. einem MP3-Player und einem Tablet, das sogar noch 20% teurer ist, hinkt. Aber ich bin jetzt gespannt, auf die Artikel, die folgen werden ☺

Administrator 25. November 2010

Nunja, "alles CSS" ist schwer zu bemessen. Natürlich besteht sie aus CSS und HTML. JavaScript und Flash sind wie bei den allermeisten Sachen auf meiner Webseite nicht dabei. Aber Transparenz geht mit CSS nicht, dafür mussten PNG-Hintergründe herhalten. Diese Methode halte ich aber für "sauber", da das jeweils nur 2x2 Pixel-Grafiken sind, die bei Traffic und Geschwindigkeit des Seitenaufbaus kaum ins Gewicht fallen.
In diesem Artikel gebe ich erstmal nur ein paar gängige Streitfragen wieder. Ob das alles so haltbar ist, ist eine andere Frage. Aber vielleicht solltest du dich Fragen, ob du beim Joggen einen kapazitiven Touchscreen brauchst, oder ob es nicht sogar sinnvoller ist, etwas mit mechanischen Tasten zu haben, was für unter 100 Euro zu bekomme ist 😉

Moritz 24. November 2010

Die neue Navigationsleiste gefällt mir. Alles CSS?

Moritz 24. November 2010

Hast du schon einmal versucht mit einem Tablet in der Hosentasche Joggen zu gehen?
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